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Donnerstag, 22. November 2007 |
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TDI-Motor“ ist ein Kürzel für Dieselmotoren mit Direkteinspritzung und Turboaufladung aus dem Volkswagen-Konzern. „TDI“ ist eine eingetragene Marke. Eingesetzt wird die Dieseldirekteinspritzer-Motorenfamilie "TDI-Motoren" bei Fahrzeugen der Marken Volkswagen, Audi, Seat und Škoda, sowie beim VW-Ford-Gemeinschaftsprojekt Ford Galaxy. TDI wird meist ausgeschrieben als Turbocharged Direct Injection, teilweise auch als Turbocharged Diesel Injection. Demgegenüber arbeiten die von Volkswagen unter der Marketingbezeichnung SDI angebotenen Dieselmotoren ebenfalls mit Direkteinspritzung, jedoch ohne Turboaufladung. Siehe auch unter Saugdiesel. Merkmale Die Glühkerze dieser Dieseldirekteinspritzermotoren mit Turboaufladung ist direkt im Verbrennungsraum angeordnet. Der TDI-Motor hat keine Vorkammer oder Wirbelkammer. Kennzeichen dieses Dieselmotors ist die meist Omega-förmige Mulde am Kolbenboden. Die geringere Brennraumoberfläche im Vergleich zum Nebenkammer-Motor ermöglicht geringere Wärmeverluste und damit einen besseren Wirkungsgrad; außerdem gibt es kein gedrosseltes (verlustbehaftetes) Überströmen aus der Vor- oder Wirbelkammer in den eigentlichen Brennraum. Deshalb haben diese Motoren einen besonders niedrigen Verbrauch. Das Prinzip bedingt höhere Druckanstiege und damit deutlich lauteres Motorengeräusch. Allgemein weisen alle Turbodieselmotoren eine gewisse Anfahrschwäche auf, die auf den nicht sofort ansetzenden Ladeschub des Abgasturboladers zurückzuführen ist. Bei den TDI-Motoren setzt hohes Drehmoment jedoch bereits bei ca. 1400 bis 1600 U/min ein. Ursprung Dieseldirekteinspritzer gab es bereits vor dem Krieg. Die Direkteinspritzung ist das bei fast allen Dieselaggregaten bevorzugte Verfahren. Lediglich im Bereich der schnelllaufenden Kleindiesel (Zylinderhubräume von 500 cm³ und weniger) war das Verfahren in Bezug auf Dosierbarkeit des Brennstoffes, die Druckerzeugung sowie die Laufruhe problematisch. Diese Probleme führten zu der Entwicklung der Vor- und Wirbelkammermotoren. Erst die Möglichkeiten einer elektronisch beeinflussten Kraftstoffzumessung ermöglichten Direkteinspritzverfahren auch in PKW-Maßstäben sinnvoll anzuwenden. Qelle: Wikipedia
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 22. November 2007 )
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