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| Begriff | Definition |
| Zweitaktmotor | Ein Zweitaktmotor ist ein Verbrennungsmotor, üblicherweise in der Bauart als Hubkolbenmotor, der die zur Leistungserzeugung erforderlichen Arbeitsschritte im Gegensatz zum Viertaktmotor während einer Umdrehung der Kurbelwelle bewältigt. Ein Takt ist die Bewegung des Kolbens von einem sogenannten Totpunkt zum anderen; die Kurbelwelle vollführt daher während eines Taktes eine halbe Umdrehung. |
| Zylinderkopf | Der Zylinderkopf dichtet den Verbrennungsraum eines Verbrennungsmotors und ist dazu am Ende des Zylinders über dem oberen Totpunkt des Kolbens angeordnet. Bei Viertaktmotoren beherbergt er die Ventilsteuerung für die Gaswechselvorgänge, bei Ottomotoren auch die Zündkerzen. Hierdurch gehört der Zylinderkopf neben dem Motorblock zu den aufwendigsten und teuersten Teilen eines Fahrzeugs. |
| Zündkerze | 1901/1902 entwickelte Gottlob Honold in Robert Bosch Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik in Stuttgart die Hochspannungs-Magnetzündung, die erst den Bau von schnell laufenden Benzinmotoren ermöglichte. Verschiedene Vorgängerversionen der Zündkerze hatten sich als wenig brauchbar herausgestellt. Auf die herausschraubbare Zündkerze, wie sie seit Jahrzehnten Standard ist, hatte jedoch zunächst Renault in Frankreich ein Patent. |
| Zündspule | Die Zündspule ist ein Bauteil der Zündanlage eines Ottomotors. Sie dient dazu, zusammen mit dem Unterbrecher (heute meist elektronisch gesteuert) und dem zum Unterbrecher parallel geschalteten Kondensator, aus der bordeigenen 12 V Spannung Hochspannung von ca. 15.000 bis 30.000 V zu erzeugen. Die Hochspannung wird für die Funkenstrecke an der Zündkerze benötigt. |
| Zündverteiler | Der Zündverteiler ist ein Bauteil in der Zündanlage eines Ottomotors. Er besteht aus einer Verteilerkappe und dem Gehäuse. Im Gehäuse befindet sich die Verteilerwelle, die vom Verbrennungsmotor angetrieben wird und auf der soviele Nocken angebracht sind, wie der Motor Zylinder hat. |
| Zündzeitpunkt | Man kann durch eine genaue Einstellung des Zündzeitpunktes die Leistung eines Motors maßgeblich beeinflussen. Dazu ist eine genaue Grundeinstellung notwendig, die immer nach Angaben des Fahrzeugherstellers erfolgen sollte. Durch Verdrehen des ganzen Verteilers (Klemme am Verteilerfuß lösen, drehen, festziehen) kann man den Zündzeitpunkt verstellen. Wird der Verteiler so verdreht, dass der Zündzeitpunkt vor dem oberen Totpunkt des Kolbens liegt, so spricht man von einer Vorzündung. Bei einem Zündpunkt nach dem oberen Totpunkt spricht man von einer Nachzündung. |
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