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E
Es sind 6 Einträge im Glossar.
Seiten: 1
Begriff Definition
EBDElektronic Brake Force: Distribution; "elektronische Bremskraftverteilung") Beladungsabhängige, elektronisch geregelte Bremskraft-Balance zwischen Vorder- und Hinterachse.
 
Einparkhilfe

Als Einparkhilfen werden Vorrichtungen oder Systeme bezeichnet, welche das Einparken eines Kraftfahrzeuges, besonders auf engen Raum, erleichtern sollen.

Ein verbreitetes System ist das acoustic parking system (APS): Es basiert auf der Aussendung von Ultraschallwellen und deren Reflexion, wodurch ab eines bestimmten Abstands Warntöne ausgelöst werden. Diese Warntöne melden dem Autofahrer, welcher Abstand zu einem Hindernis besteht. Mit abnehmender Entfernung steigt die Wiederholfrequenz dieses Warntons. Andere Systeme funktionieren visuell bzw. audio-visuell.

In der Regel sind die APS-Anlagen in die Stoßstangen eingebaut und dort an vier oder fünf 2 Euro-großen Knöpfen erkennbar.

 
EinspritzdüseAls Einspritzdüse bezeichnet man das Einspritzventil im Dieselmotor.
 
EinspritzpumpeEine Einspritzpumpe ist ein Bauteil einer Einspritzanlage in einem Verbrennungsmotor (Otto- oder Dieselmotor). Es erzeugt den nötigen Druck, um Kraftstoff durch das Einspritzventil in den Brennraum zu fördern
 
Einspritzventil

Ein Einspritzventil oder eine Einspritzdüse ist ein Ventil, das an einem Verbrennungsmotor Kraftstoff in den Ansaugtrakt oder den Verbrennungsraum einspritzt. Während bei Ottomotoren diese Ventile durchweg elektrisch angesteuerte Magnetventile sind, wurden bei Dieselmotoren bis zur Einführung moderner Common-Rail-Einspritzungen hydraulisch auf den Druck reagierende Ventile verwendet.

 
ESP

Dieses Fahrerassistenzsystem erhöht die Sicherheit von Pkw. Durch gezieltes Bremsen einzelner Räder versucht das System, ein Schleudern des Fahrzeugs im Grenzbereich zu verhindern und dem Fahrer so die Kontrolle über das Fahrzeug zu sichern. ESP verhindert durch gezieltes automatisches Abbremsen einzelner Räder sowohl das Übersteuern als auch das Untersteuern eines Fahrzeugs.
Damit das ESP auf kritische Fahrsituationen reagieren kann, vergleicht das System permanent (bis zu 150mal pro Sekunde) den Fahrerwunsch mit dem Fahrzustand. Der Lenkwinkelsensor liefert den Fahrerwunsch hinsichtlich der Fahrtrichtung. Motormanagement, die ABS-Drehzahlsensoren und der Gierratensensor (Gierrate, Querbeschleunigung) liefern die Signale zur Interpretation des Fahrzeugverhaltens. Wenn eine wesentliche Abweichung des berechneten Fahrzustandes vom Fahrerwunsch festgestellt wird, greift das System ein. Ein Übersteuern wird durch Abbremsen des kurvenäußeren Vorderrades, ein Untersteuern hingegen durch Abbremsung des kurveninneren Hinterrades korrigiert. Die Radposition spielt dabei eine doppelte Rolle: Einerseits erzeugt die Bremskraft auf der kurveninneren Seite ein Giermoment, das das Eindrehen unterstützt, und umgekehrt. Andererseits verliert ein gebremstes Rad an Seitenführungsfähigkeit, d.h. Bremskraft an der Hinterachse unterstützt das Eindrehen, und umgekehrt. Einseitige Bremseingriffe an der Vorderachse können am Lenkrad spürbar sein. Dieser Effekt kann als Komfortminderung ausgelegt werden, deshalb lassen manche Hersteller die Vorderachse erst eingreifen, wenn die Korrektur an der Hinterachse sich als nicht wirksam genug erweist.

Zusätzlich kann ESP auch die Motorleistung drosseln, um die Fahrzeuggeschwindigkeit zu verringern und ein Durchdrehen der Antriebsräder zu verhindern. Von Beginn an wurden die ESP-Systeme auch mit einer Traktionskontrolle verbunden, die ein durchdrehendes Antriebsrad abbremst und so das Antriebsmoment auf das andere Rad verlagert. Neben der zusätzlichen Sensorik (siehe oben) ist für das ESP die Trennung aller Radbremskreise erforderlich, damit jedes Rad einzeln abgebremst werden kann.

 


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