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B
Es sind 6 Einträge im Glossar.
Seiten: 1
Begriff Definition
BetriebsflüssigkeitenDazu zählen Kraftstoffe, Öle aus Motor, Getriebe, Differential, Lenkung, Lenkhilfe, Stoßdämpfern und Viscokupplung, Kühlflüssigkeiten, Klimaanlagenbefüllung, Batteriesäure und Bremsflüssigkeiten. Sie zählen z. T. zu separat zu entsorgenden Sonderabfällen; vor dem Fahrzeugrecycling sind sie komplett dem Fahrzeug zu entnehmen.
 
BiodieselKraftstoff aus Ölpflanzen, z. B. Pflanzenmethylester (PME) nach DIN 51606
 
Biturbo

Als Biturbo und Twin Turbo bezeichnet man die parallele Verwendung von zwei Ladern. Bi ist die lateinische Vorsilbe für zwei, Twin bedeutet "Zwilling" (englisch). Bei dieser Konstruktionsform werden anstelle eines einzelnen größeren zwei kleinere Lader verwendet. So würde bei einem Vierzylinder-Biturbo-Motor jeder Turbolader von zwei Zylindern mit Abgas versorgt werden. Durch die Verwendung von zwei kleineren Ladern mit entsprechend geringeren Trägheitsmomenten kann das Ansprechverhalten beim Gasgeben verbessert werden. In geringem Umfang wurden auch Motoren mit mehr als zwei Turboladern entwickelt, um eine weitere Verbesserung des Ansprechverhaltens zu erreichen.

 
BleisulfatDer negative Pol des Bleiakkumulators besteht aus einer Bleiplatte und der positive Pol aus einer Blei(IV)oxidplatte. Als »Elektrolytlösung wird Schwefelsäure (H2SO4) benutzt. Bei der chemische Reaktion unter Stromfluss wird Schwefelsäure verbraucht und Bleisulfat (PbSO4, weißer Feststoff) gebildet. B. setzt sich entweder am Boden der Zelle ab, oder bildet einen Überzug auf der Blei- und der Blei(IV)oxidplatte.
 
Bremsflüssigkeit

Bremsflüssigkeit ist eine Hydraulikflüssigkeit, mit ihr wird die Pedalkraft beim Bremsen auf den Radbremszylinder übertragen.

Bremsflüssigkeiten bestehen in der Regel aus Polyglykolverbindungen. Seltener und in Spezialfällen (Oldtimer, Armee usw.) kommen Silikonflüssigkeiten und Mineralöle zum Einsatz. Die üblichen Bremsflüssigkeiten haben Siedetemperaturen von 205 °C (DOT 3), 230 °C (DOT 4) oder 260 °C (DOT 5.1).

Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, das heißt, Bremsflüssigkeit nimmt Wasser auf, z. B. aus der Luft (Luftfeuchtigkeit).

Oft wird das Wasseraufnahmevermögen als Nachteil der Bremsflüssigkeiten angegeben, doch dieses Verhalten der Flüssigkeit ist notwendig um sicherzustellen, dass niemals Wasser in Tropfenform im Bremssystem vorliegt. Das aufgenommene Wasser wird vollständig gelöst, und somit wird eine Tropfenbildung verhindert. Freie Wassertropfen führen zu örtlicher Korrosion und würden bei niedrigen Temperaturen gefrieren.

Der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit muss stets ausreichend hoch sein. Aufgenommenes Wasser senkt den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit. Achtung Bremsausfall möglich wegen Dampfblasenbildung! Die Siedetemperatur von Bremsflüssigkeiten kann in Werkstätten gemessen werden.

 

Umgang mit Bremsflüssigkeit

Da der Wasseranteil der Bremsflüssigkeit mit der Zeit steigt, empfiehlt es sich, spätestens nach 2 Jahren die Bremsflüssigkeit von einer Fachwerkstatt austauschen zu lassen. Ein zu hoher Wasseranteil kann zum Ausfall der Bremsanlage führen!

Bremsflüssigkeit ist Gesundheitsschädlich und reizt Haut und Augen (R-Sätze 22 und 36). Beim Umgang damit sind Schutzhandschuhe und Schutzbrille zu tragen.

Bremsflüssigkeit kann den Lack von Fahrzeugkarosserien schädigen.

 
BrennstoffzelleIn der Brennstoffzelle entstehen durch kalte Oxidation von Wasserstoff elektrischer Strom und Wärme. In Brennstoffzellen entstehen keine komplexen Abgase, sondern nur einfache Reaktionsprodukte wie Wasser, Kohlendioxid und geringe Mengen anderer Gase. Aufgrund ihrer niedrigen Reaktionstemperaturen bilden sich auch keine Stickoxide. Brennstoffzellen arbeiten sauber und leise und verfügen über einen hohen Wirkungsgrad. So nutzt die Wasserstoff-Sauerstoff-Zelle etwa 50-60% der im Treibstoff enthaltenen Energie (zum Vergleich: Ottomotor 15-20%, Stirlingmotor 35-40%).
 


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