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| Begriff | Definition | ||||||||||||||||||||||||||||
| Saugdiesel | Als Saugdiesel wird ein Dieselmotor bezeichnet, der nicht über eine Aufladung, sei es durch Turbolader oder durch Kompressor verfügt, sondern direkt durch die Hubbewegung des Kolbens Verbrennungsluft in den Brennraum saugt. Wegen des deutlich reduzierten Aufwands an Regelungstechnik und des fehlenden Turboladers sind solche Motoren preiswerter, wartungsfreundlicher und bei der Fehlersuche übersichtlicher als aufgeladene Motoren. Dafür muss – bei identischem Hubraum – eine erhebliche Leistungseinbuße hingenommen werden, die ein so ausgerüstetes Fahrzeug in den Beschleunigungseigenschaften deutlich zäher erscheinen lassen. Im Gegenzug weisen derartige Motoren eine geringere Fehleranfälligkeit und eine längere Lebensdauer auf. In niedrigen Drehzahlbereichen geben sie ihre Leistung williger ab, denn sie verfügen nicht über ein sogenanntes Turboloch. Bei Volkswagen wird diese Bauform als SDI (Saugdiesel mit Direkteinspritzung) bezeichnet. Der Volkswagenkonzern ist auch der einzige Hersteller, der einen direkteinspritzenden Saugdiesel für PKWs im Programm hat. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Schalldämpfer | Die Schalldämpfer in einer Abgasanlage dienen der Reduzierung des enormen Abgasgeräuschs. Sie sind in der Regel einem eventuell vorhandenen Katalysator nachgeschaltet. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Steuerkette | Die Steuerkette ist ein Bauteil im Ventiltrieb von Verbrennungsmotoren. Sie verbindet die Kurbelwelle mit der Nockenwelle | ||||||||||||||||||||||||||||
| Stoßdämpfer | Der Stoßdämpfer ist ein Schwingungsdämpfer. Bei Kraftfahrzeugen ist er ein sicherheitsrelevantes Bauteil des Fahrwerks. Ein Stoßdämpfer dient dazu, die Schwingungen der ungefederten Massen zu unterdrücken bzw. schnell abklingen zu lassen. Er dient nicht dazu, durch Fahrbahnunebenheiten ins Fahrzeug eingeleitete Stöße abzufangen. Diese werden durch die Federung "geschluckt". Richtiger wäre daher die Bezeichnung Schwingungsdämpfer. Diese Fehlbezeichnung verleitet viele Laien dazu, unter einem Stoßdämpfer irrtümlich das in Pkw oft eingesetzte McPherson-Federbein, eine Kombination von Feder und Dämpfer, zu verstehen. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Syncro | Als „Syncro” war der T3 ab 1985 erstmals wahlweise auch mit Allradantriebzu kaufen. Gebaut wurde diese Variante im österreichischen Graz von der . Für die 4WD-Variante waren jedoch einige Änderungen an der Karosserie nötig. So wurde der Tank nach hinten über das Getriebe gelegt, da der Platz unter dem Bus nun für die Antriebswelle vom Getriebe zu der Vorderachse benötigt wurde. Auch die schöne Lösung des Reserveradhalters vorne unter dem Bus konnte beim 16" Allradbus nicht beibehalten werden. Wie beim Vorgänger “landete” dieses wieder im Innenraum auf der Motorkonsole oder an einem Heckträger hinter der Heckklappe. Der Syncro-Bus war in zwei Varianten erhältlich:
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| TDI Motor | „TDI-Motor“ ist ein Kürzel für Dieselmotoren mit Direkteinspritzung und Turboaufladung aus dem Volkswagen-Konzern. „TDI“ ist eine eingetragene Marke[1]. Eingesetzt wird die Dieseldirekteinspritzer-Motorenfamilie "TDI-Motoren" bei Fahrzeugen der Marken Volkswagen, Audi, Seat und Škoda, sowie beim VW-Ford-Gemeinschaftsprojekt Ford Galaxy. TDI wird meist ausgeschrieben als Turbocharged Direct Injection, teilweise auch als Turbocharged Diesel Injection. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Tragfähigkeitsindex | Der Tragfähigkeitsindex, auch Lastindex (LI) genannt, gibt bei Autoreifen die zulässige maximale Achslast in Kilogramm an. Die zulässige ertragbare Last für den Reifen hängt in hohen Geschwindigkeiten zusätzlich vom Geschwindigkeitsindex und der Geschwindigkeit ab. Beispiel: V Reifen bei 235 km/h nur 95% der im LI spezifizierten Last. Der erlaubte Wert kann auf dem Reifen abgelesen werden. Ein Reifen mit höherem Wert darf verwendet werden.
Die Werte sind ein Auszug aus einer umfangreicheren Tabelle. (Wert x 2 = maximale Achslast) | ||||||||||||||||||||||||||||
| Trommelbremse | Allen Trommelbremsen im Kraftfahrzeug-Bereich gemein ist, dass sie als Innenbackenbremsen ausgelegt sind, im Gegensatz zur Klotz- oder Scheibenbremse. In der sich drehenden Bremstrommel werden von innen die beiden am Radträger fest verbunden Bremsbacken durch Kraft angedrückt. Die Kraftübertragung auf den Spreizhebel und/oder Radzylinder kann durch Seilzug, Gestänge, Hydraulikflüssigkeit oder Druckluft erfolgen. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Turbodiesel | Turbodiesel bezeichnet umgangssprachlich einen Dieselmotor, bei dem die dem Motor zugeführte Verbrennungsluft durch einen oder mehrere Turbolader vorverdichtet wird und dadurch mehr Luft in den Verbrennungsraum geleitet werden kann. Durch diesen Umstand kann bei gleichem Hubraum mehr Dieselkraftstoff zugeführt und verbrannt werden, ohne den Rußanteil im Abgas unnötig zu erhöhen. Diese Maßnahme bedeutet für den Dieselmotor eine signifikante Steigerung der möglichen Abgabeleistung. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Turbolader | Ein Turbolader oder auch Abgasturbolader (ATL), umgangssprachlich Turbo genannt, dient der Leistungssteigerung von Kolbenmotoren durch Erhöhung des Luftmengen- und Kraftstoffdurchsatzes pro Arbeitstakt. Als Erfinder gilt der Schweizer Dr. Alfred Büchi, der im Jahre 1905 ein Patent über die so genannte Gleichdruck- oder auch Stauaufladung anmeldete. Dabei erfolgt der Turboladerantrieb durch den Abgasdruck. Turbolader können auch die Abgasgeschwindigkeit als Energiequelle nutzen. Dies nennt man Stoßaufladung. | ||||||||||||||||||||||||||||
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