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Es sind 73 Einträge im Glossar.
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Begriff Definition
ESP

Dieses Fahrerassistenzsystem erhöht die Sicherheit von Pkw. Durch gezieltes Bremsen einzelner Räder versucht das System, ein Schleudern des Fahrzeugs im Grenzbereich zu verhindern und dem Fahrer so die Kontrolle über das Fahrzeug zu sichern. ESP verhindert durch gezieltes automatisches Abbremsen einzelner Räder sowohl das Übersteuern als auch das Untersteuern eines Fahrzeugs.
Damit das ESP auf kritische Fahrsituationen reagieren kann, vergleicht das System permanent (bis zu 150mal pro Sekunde) den Fahrerwunsch mit dem Fahrzustand. Der Lenkwinkelsensor liefert den Fahrerwunsch hinsichtlich der Fahrtrichtung. Motormanagement, die ABS-Drehzahlsensoren und der Gierratensensor (Gierrate, Querbeschleunigung) liefern die Signale zur Interpretation des Fahrzeugverhaltens. Wenn eine wesentliche Abweichung des berechneten Fahrzustandes vom Fahrerwunsch festgestellt wird, greift das System ein. Ein Übersteuern wird durch Abbremsen des kurvenäußeren Vorderrades, ein Untersteuern hingegen durch Abbremsung des kurveninneren Hinterrades korrigiert. Die Radposition spielt dabei eine doppelte Rolle: Einerseits erzeugt die Bremskraft auf der kurveninneren Seite ein Giermoment, das das Eindrehen unterstützt, und umgekehrt. Andererseits verliert ein gebremstes Rad an Seitenführungsfähigkeit, d.h. Bremskraft an der Hinterachse unterstützt das Eindrehen, und umgekehrt. Einseitige Bremseingriffe an der Vorderachse können am Lenkrad spürbar sein. Dieser Effekt kann als Komfortminderung ausgelegt werden, deshalb lassen manche Hersteller die Vorderachse erst eingreifen, wenn die Korrektur an der Hinterachse sich als nicht wirksam genug erweist.

Zusätzlich kann ESP auch die Motorleistung drosseln, um die Fahrzeuggeschwindigkeit zu verringern und ein Durchdrehen der Antriebsräder zu verhindern. Von Beginn an wurden die ESP-Systeme auch mit einer Traktionskontrolle verbunden, die ein durchdrehendes Antriebsrad abbremst und so das Antriebsmoment auf das andere Rad verlagert. Neben der zusätzlichen Sensorik (siehe oben) ist für das ESP die Trennung aller Radbremskreise erforderlich, damit jedes Rad einzeln abgebremst werden kann.

 
FahrgestellAls Fahrgestell, Rahmen oder Chassis werden die tragenden Teil von Fahrzeugen, die nicht wie die meisten PKW eine selbsttragende Karosserie besitzen bezeichnet
 
Fahrgestellnummer
1234567891011121314151617
WV2ZZZ25ZHG051330

Pos.Beschreibung
1–3Weltherstellerzeichen
WVW = VW AG
WV2 = VW AG/Transporter (Typ 2 und LT)
WAU = Audi
1VW = Volkswagen of America / Pkw-Modelle
1V1 = Volkswagen of America / Pick-up-Modelle
4–6Füllzeichen
7–8Typenkurzbezeichnung
24 für offene Ladefläche
25 für geschlossene Karosserie
9Füllzeichen
10Angabe des Modelljahres
7 = 1977
8 = 1978
9 = 1979
A = 1980
B = 1981
C = 1982
D = 1983
E = 1984
F = 1985
G = 1986
H = 1987
J = 1988
K = 1989
L = 1990
M = 1991
N = 1992
P = 1993
R = 1994
S = 1995
T = 1996
V = 1997
W = 1998
X = 1999
Y = 2000
1 = 2001
2 = 2002
3 = 2003
4 = 2004
5 = 2005
6 = 2006
7 = 2007
8 = 2008
9 = 2009
11Produktionsstätte innerhalb des Konzerns
A = Ingolstadt
B = Brüssel
E = Emden
G = Graz
H = Hannover
K = Osnabrück
M = Puebla
N = Neckarsulm
V = Westmoreland
W = Wolfsburg
12Fortlaufende Nummerierung in jedem Modelljahr, bei 1 beginnend
 
Fahrzeugbrief

Der Fahrzeugbrief (auch Kfz-Brief, in Österreich Typenschein bzw. Einzelgenehmigung, in der Schweiz Fahrzeugausweis) ist eine amtliche Urkunde, die in erster Linie das Eigentum an einem Kraftfahrzeug sichert. Er enthält Angaben über die Beschreibung des Fahrzeuges als Auszug aus der Betriebserlaubnis. Bei jeder Zulassung des Fahrzeuges werden die Personalien und das amtliche Kennzeichen eingetragen.

 
FahrzeugscheinDer Fahrzeugschein wird von der Kraftfahrzeug-Zulassungsbehörde (Straßenverkehrsamt) bei der An- oder Ummeldung von Kraftfahrzeugen ausgestellt und dient der Identifizierung eines motorbetriebenen Fahrzeugs. Seit Oktober 2005 unterliegt der Fahrzeugschein in Deutschland EU-einheitlichen Regelungen als Zulassungsbescheinigung, wie dies in Österreich schon seit 2003 der Fall ist. Die neuen fälschungsgesicherten Fahrzeugscheine, die im Gesetz noch immer „Fahrzeugschein“ heißen, tragen diese Bezeichnung im Formular jedoch nur noch als Klammerzusatz zur offiziellen Bezeichnung „Zulassungbescheinigung Teil I“.
 
Federbeindom

Ein Federbeindom ist ein Konstruktionselement im Fahrzeugbau und betrifft ausschließlich Fahrzeuge mit selbsttragender Karosserie.

Bei einem Federbeindom handelt sich um einen kuppelartigen, besonders robust ausgelegten Karosseriebereich, in dessen Scheitel sich das Lager für ein Federbein/Dämpferbein (z. B. ein McPherson-Federbein) befindet.

Der Federbeindom nimmt statische Kräfte in Form des Karosseriewichts auf und stützt diverse fahrdynamische Kräfte (Drehmomente bei Beschleunigung, Federung, Lenkung) in allen Richtungen (bezogen auf die Fahrzeuglängsachse) ab. Er kann zusätzlich als oberer Drehpunkt für eine Lenkung dienen. Diese Konstellation ist im PKW - Bau weit verbreitet.

 
G-KatGeregelter Dreiwegekatalysator
 
GPSGlobal Positioning System - ist das weltweite Satellitenortungsssystem und wird vom amerikanischen Militär betrieben. Das europäische Pendant Galileo soll ab 2008 in Betrieb gehen.
 
Hubraum

Der Hubraum oder das Hubvolumen bezeichnet für die Zylinder von Kolbenmaschinen das umschlossene Volumen das sich aus dem Arbeitsweg des einzelnen Kolbenhubes und der wirksamen Kolbenquerschnittsfläche ergibt.

 
HybridantriebHybridantrieb bezeichnet man die Kombination verschiedener Antriebsprinzipien oder verschiedener Energiequellen für eine Antriebsaufgabe innerhalb einer Anwendung.

Man unterscheidet im Allgemeinen zwischen drei verschiedenen Hybridisierungsstufen

  • Micro-Hybrid: verfügt ausschließlich über eine Start Stop Funktionalität mit einem Rekuperationsanteil für das Bordnetz.
  • Mild-Hybrid: Die eine Antriebsform dient nur zur Unterstützung der Hauptantriebsform.
  • Full-Hybrid: Jede der zur Verfügung stehenden Antriebsformen agiert autonom.
 


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