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Montag, 22. September 2008

Hamburg Bullis im Fernsehen

Heute am 22 September zeigt der NDR in der Sendung DAS um 18.45 Uhr einen Bericht über Hamburg Bullis und dem VW Bustreffen Wietzendorf.

 DAS!-Menschen: Bully-Treffen Wietzendorf

 

 

 

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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 21. März 2009 )
 
Ob Papagei, Graubrot oder Scheunentor . der VW Bulli hat viele Spitznamen auf der ganzen Welt
Donnerstag, 10. Januar 2008
In Deutschland kennt man ihn einfach als Bulli . klar, so heißt der VW Bus. Doch dass dieser eigentlich nur ein inoffizieller Name ist, das wissen nur wenige. .Bulli. ist ein Spitzname, der im Volksmund entstand  weil der Bus knuffig, bullig aussieht und weil er gleich zweifach funktioniert: als Bus und als Lieferwagen. Zusammengezogen heißt das dann Bu(s)Li(ieferwagen) und wird noch mit einem zweiten .l. ausgestattet, denn dann lässt es sich besser aussprechen. Dass der Bulli ein Liebhaber-Stück ist und Emotionen bei seinen Besitzern weckt, zeigen aber auch die vielen anderen Spitznamen, die ihm im Laufe der Zeit auf der ganzen Welt verliehen werden.

In Deutschland kennt man einige Spitznamen für ihn, Bulli ist der wohl bekannteste von allen. Er wird aber auch Kombi, Transporter oder Samba-Bus (für das T1-Achtsitzer-Modell mit Faltschiebedach und Dachrandverglasung) genannt. Die englischsprachige Welt, vor allem in Großbritannien und in den USA, kennt noch sehr viel mehr Nicknames: Vee-Dub, Hippie-Mobile, Hippie-Bus, Hippie-Van, Combie, Microbus, Transporter, Splitty, Splitscreen oder Split-Window für alle vor 1967 produzierten Modelle in Analogie zu ihrer geteilten Frontscheibe. Die zwischen 1968 und 1979 entwickelten Modelle heißen .Bay Window. (Bucht-Fenster) aufgrund der stark gekrümmten Windschutzscheibe oder Barndoor (Scheunentor) wegen seiner Zwei-Flügel-Tür, die nach Außen geöffnet wurde. Auch die Peruaner haben eine besondere Verbindung zum Bulli und bezeichnen ihn als Combi oder gar als Combi Asesina, was übersetzt .Mörder-Kombi heißt und auf die halsbrecherische Fahrweise der Busfahrer in Lima zurückgeht, wo er häufig als öffentliches Verkehrsmittel eingesetzt wird. In Portugal schätzt man ihn aufgrund seines typisch kastenbrotförmigen Aussehens und hat ihn deshalb Pão-de-Forma (Brotlaib) getauft. Auch die Dänen erinnert er an ein Brot und so betiteln sie ihn mit Rugbrød, was ein Graubrot ist und ebenfalls auf seine Form abzielt. In Polen heißt er einfach Papuga, Papagei .

Die Finnen meinen, sein Aussehen würde den alten einheimischen Zügen ähneln und bezeichnen ihn deshalb als Junakeula (übersetzt Zug-Front). Wie die Engländer, so spielen auch die Ungarn auf die geteilte Scheibe des T1 an und nennen ihn Osztott ablakos (geteiltes Fenster), für den T2 haben sie den Namen Kocka (Würfel) ausgewählt. In Südafrika trägt er den Namen Volksie Bus (auf deutsch: Volks-Bus). Dieser Spitzname wurde sogar von der Werbeindustrie aufgegriffen und in Werbespots benutzt. Oder er heißt dort einfach nur Kombi, genau wie in Australien, Mexiko und Brasilien. In Brasilien, wo der Kombi seit 1957 gebaut wird, nennt man ihn liebevoll .velha senora. . die alte Dame.  Die Liste der Spitznamen für den VW Bus scheint schier unendlich, man kennt ihn außerdem  als Brick (Ziegelstein), Air-Cooled (Luftgekühlten), Camper, Cucumber (Gurke), Fat Chick oder Skinny Chick, Magic Bus, Eurovan oder Dub Bus.

 

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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 10. Januar 2008 )
 
Die 68er und der Bulli
Donnerstag, 21. Februar 2008

Das Kultmobil galt weltweit als klassenloses Auto

Nach einer unvergleichlichen Auto-Karriere, die dem ersten Volkswagen Transporter, dem T1, in den 17 Jahren von1950 bis 1967 nicht allein Ruhm und Ehre verschafft, sondern ihn auch . quasi mit Vollgas . durch die Steilkurve in den Olymp der raren Kult-Autos manövriert hatte, stellt sich 1967 die zweite Transporter-Generation dem Publikum. Für das Volkswagen Management bedeutet das den ersten Modellwechsel in der noch kurzen Geschichte des Hauses. Wie der Käfer, seit dessen Typprüfung von einigen eher kosmetischen Eingriffen abgesehen konstruktiv unverändert, sollte auch der T1 ursprünglich allein über Modellpflegemaßnahmen in kleinen Schritten weiter entwickelt werden. Gustav Mayer, im internen Jargon besser bekannt als .Transporter-Mayer., hatte vom technischen Fortschritt des Mehrzweck-Vehikels freilich andere Vorstellungen und konnte sie auch durchsetzen. So entsteht mit dem T2 ein vollständig neu konstruiertes Automobil. Mayer und dem Entwicklungsteam gelingt dabei das Kunststück, den Imagestatus des T1 unversehrt zu übernehmen und weiter zu stabilisieren. Der Volkswagen Transporter ist . wie der Käfer . ein klassenloses Auto. Es taugt gleichermaßen für die Arbeit wie für die Freizeit. Zeigt tolles Profil sowohl an der Laderampe als auch auf der gepflegten Zufahrt zum Schauspielhaus. Polizei und studentische Protestierer treffen sich auf Augenhöhe . beide im VW Transporter. Hierzulande ist die Begegnung mit diesem motorisierten Allroundtalent gegen Ende der 60er Jahre in jeder Beziehung wertfrei: kein Protz, kein Dünkel, dafür tradierte Tugenden, die von allen Bevölkerungsschichten goutiert werden. So ist ein Volkswagen Bulli ein stabiles Element in einer Gesellschaft, die gerade von der aufstrebenden Generation in Frage gestellt wird. Wertewandel mit Staatsmacht hüben, mit Musik und Flower-Power drüben, jenseits des Atlantischen Ozeans. Dort drücken Hippies dem Bulli jenen Stempel auf, der ihn über alle Kontinente und alle gesellschaftlichen Schichten salon- oder festivalfähig macht.

Der Bulli war auch Gefährt der Woodstock-Besucher

Die zweifellos stärkste Beschleunigung in Richtung Kult-Auto erfährt der Bulli an drei Tagen des August 1969: Drei Tage Woodstock, drei Tage Dröhnung aus Blues, Folk, Rock and Soul. Drei Tage für die Größten der Musikszene: auch Joan Baez, Janis Joplin, Joe Cocker, Jimmy Hendrix und The Who. Und: Natürlich zertrümmert Band-Chef Pete Townshend . wie immer . zum Schluss, nach dem letzten Akkord von .We are Not Gonna Take It., seine Gitarre. Die Woodstock-Gemeinde war.s zufrieden . besonders die Menschen, die der Musik trockenen Fußes lauschen konnten. Das waren die unübersehbaren Besitzer eines VW Bulli. Kompaktes Wohnmobil wie kuschelige Unterkunft mit Komplettausstattung . nach damaligem Verständnis. Wenn andere Erkenntnisse aus der gelobten neuen Welt mit einer Verzögerung von einer Dekade den Sprung über den großen Teich schaffen, hat es nach Woodstock keine zehn Tage gedauert, bis die Kunde vom Image-Adel auch in Europa die Runde machte: Make Love, Not War - das war das Bekenntnis der Woodstock-Gemeinde und der Volkswagen Bulli sollte es um den Globus transportieren.

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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 21. Februar 2008 )
 
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