Letzte Aktualisierung ( Montag, 7. November 2011 )
Mit Steinschlag-Schäden umgehend die Werkstatt aufsuchen
Mittwoch, 10. März 2010
Mit Steinschlag-Schäden umgehend die Werkstatt aufsuchen
Während die Straßen noch mit Schnee und Eis bedeckt sind, trägt der Streusplitt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei. Sobald jedoch der Schnee getaut ist, wird der Splitt manchem Autofahrer zum Verhängnis: Hochgeschleuderte Steinchen verursachen beim Aufprall auf die Windschutzscheibe nicht nur ein erschreckendes Geräusch, sondern oftmals folgenschwere Schäden.
Oft reicht eine fachmännische Reparatur, um eine Ausweitung des Schadens und somit einen teuren Scheibentausch zu verhindern. Jedenfalls sollte der Schaden von einem Fachmann ausgebessert werden. "Durch rasches Handeln verhindert man, dass Schmutz oder Nässe in die Bruchstelle eindringen oder sich diese zu einem Riss ausweitet", erklärt Stix. Ist der Riss bereits da, lässt sich ein Scheibentausch nicht mehr umgehen.
Häufig fallen auch Scheinwerfer und Blinker Steinschlägen zum Opfer. Heutzutage sind Scheinwerfergläser meist aus Kunststoff und somit robuster. "Hat ein Scheinwerfer jedoch Sprünge oder Risse abbekommen, muss er ausgetauscht werden", sagt der ÖAMTC-Techniker.
Das Winterwetter der vergangenen Monate hat auf vielen Straßen unübersehbare Schlaglöcher hinterlassen. Autofahrer sollten daher mit erhöhter Vorsicht unterwegs sein, um Schäden am eigenen Wagen zu vermeiden. Gerade die Reifen sind hier gefährdet - scharfe Kanten oder tiefe Schlaglöcher können Verletzungen in der Lauffläche oder in der Seitenwand verursachen.
"Die Reifen und Felgen leiden unter der großen Beanspruchung durch die Löcher in der Straßendecke", mahnt Björn Bolze, Leiter des Kundendienstes für Reifen bei Continental. Vor allem bei zu geringem Reifendruck bestehe die Gefahr, dass die Seitenwand des Reifens gequetscht und geschädigt wird. Das könne in extremen Fällen einen Reifenausfall nach sich ziehen. Niedrige Geschwindigkeit reduziere die Gefahr. Auch die Felgen könnten dabei beschädigt werden. Daher sollte der Luftdruck häufiger als sonst geprüft werden.Städte und Gemeinden werden wohl bei ihrer angespannten Haushaltslage nicht sofort nach dem Ende des strengen Winters alle Straßenreparaturen durchführen können. Autofahrer sollten sich daher darauf einstellen, länger mit den Schlaglöchern zu leben. Von extremen Slalomfahrten rät Bolze jedoch ab: "Wer allzu sehr um die Schlaglöcher kurvt, gefährdet möglicherweise Fahrradfahrer oder den Gegenverkehr", warnt er.Auch dichtes Auffahren ist derzeit noch gefährlicher als sonst, da nicht nur gestreuter Splitt, sondern ebenso Asphaltstücke hochgeschleudert werden können. Dies kann zu Lackschäden oder Rissen in der Verglasung führen. Autowerkstätten rechnen mit erhöhtem Reparaturbedarf. "Neben Reifen und Felgen sind es die Federelemente des Wagens, die durch erhöhte Beanspruchung im Mitleidenschaft gezogen werden", weiß Oliver Guhn, Werkstattbesitzer in Hannover.